Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Medellin. Für die 220 km braucht man normalerweise um die 4 Stunden. Da Minenarbeiter streiken und die Straße blockieren, gab es nur eine Möglichkeit durch die Berge über eine unbefestigte Straße der übelsten Sorte zu fahren. Nach gut 7 Stunden waren wir in Medellin.

Die Ausblicke waren traumhaft, aber keine Möglichkeiten zum Halten.




Hier ein paar Eindrücke, wie es auf der Straße zugeht. An den schlimmsten Stellen ist es unmöglich zu fotografieren. ( tiefe Rinnen, große Steine in der Straße, Löcher, Schlamm). Einmal sind wir beinahe in einem Schlammloch steckengeblieben. 10 bis 15 Stundenkilometer ist die Höchstgeschwindigkeit. Ein großes Dankeschön an Jorges, dass er uns da gut durchgebracht hat.



Ein kurzer Zwischenstopp in Caramanta, ein ursprüngliches Städtchen voller Leben weit im Abseits.



Heute ist Sonntag und wir werden um 9.00 Uhr von unserem Fahrer und dem Guide abgeholt.
Unser Hotel liegt in einem besseren Wohnviertel, was auch das älteste ist. Jedoch gibt es kaum noch alte Häuser. Unser Hotel Quinta Latera ist eines davon.



Melledin hat ca. 3 Millionen Einwohner, wir erfahren viel über die Geschichte und die Entwicklung der Stadt. Jahrelang wurde die Stadt von Drogenbossen beherrscht. Pablo Escobar war einer von ihnen. Die Stadt versucht durch verschiedene Maßnahmen der Bevölkerung der ärmsten Wohngebiete eine Teilhabe und eine Perspektive zu ermöglichen. Dazu gehört Bildung, aber auch die Metro, die Cable Cars und die Rolltreppe zur Kommune 13. Wir sind mit allem Dreien gefahren.



Die Kommune 13 ist heute eine Touristenattraktion.






Graffiti in der Kommune 13 zu dem brutalen Massaker des Militärs am 16.10.2002.


Wir treffen eine Zeugin, die damals dabei war und seitdem versucht die Kinder des Viertels zu fördern.


Ein paar Fotos von der Innenstadt


Plaza Botero



Skulpturen von Botero



Heute machen wir einen Ausflug nach Guatape und besteigen den Fels. Über 700 Stufen.














Dann sind wir weitergefahren zu dem Ort.,,

…mit seinen bunten Häusern und den bunt gestalteten Holzsockeln








Auf dem Rückweg haben wir noch ein Fotostopp gemacht.
