Palmari Naturreservat

7.00 Uhr Abfahrt im Hotel.

Gestern Abend bin ich nach einer abenteuerlichen Anreise angekommen.

In Letizia gelandet wurde ich mit einem Taxi zum Hafen (Tabatinga) gebracht, der in Brasilien liegt.

Mit einem einheimischen Taxiboot bin ich nach längerem Warten auf einem großen Boot, 1 Stunde, über den Amazonas gebrettert ( bis Benjamin Constant).

Danach bin ich 45 Minuten mit einem Taxi durch den Regenwald gefahren bis Atalaia do Norte, weil ein Seitenarm des Amazonas zu wenig Wasser führt.

Anschließend wurde ich von einem Boot der Palmari Lodge abgeholt. Nach weiteren 45 Minuten bin ich endlich da.

Im Nachhinein betrachtet war alles super organisiert. Ich wurde von einem zum anderen weitergereicht, was immer mit einem Foto dokumentiert wurde!!!

Entschuldigt den langen Text. Fotografieren war schwierig, ich wurde eh schon immer angestarrt und kommentiert ( Gott sei Dank habe ich es nicht verstanden).

Hier werde ich einen Guide und einen Volontär betreut, der Englisch spricht.

Am Abend sind wir noch den Amazonas entlang gefahren und der Guide hat einen Kaiman gefangen.

Habe recht gut geschlafen.

Mein Bett in der Maloka

Heute Morgen habe ich ein paar Fotos von der Palmari Lodge gemacht.

Die Maloka ( Schlafhaus) von innen
Maloka und der Weg dahin
Duschen, Toiletten und Waschbecken

Relaxbereich im Haupthaus

Küche

Das Essen ist gut. Es gibt zweimal warm. Um 7.00 Uhr gibt es Frühstück.

8.00 Uhr ging es los mit Diago und Esteban in den Dschungel. Wir waren über 2 Stunden unterwegs. Es war wirklich eine Herausforderung. 35 Grad und teilweise steil nach oben.

Diego, mein Guide

Es ging richtig durch den Dschungel, enge und unwegsame Pfade.

Diego und Esteban

Die Mittagszeit verbringe ich in der Hängematte.

Am späten Nachmittag wollen wir versuchen, Delfine zu sehen, und fahren mit dem Kajak los.

Leider haben wir kein Glück und sehen keine Delfine. Dafür aber einen tollen Sonnenuntergang.

Als wir wieder zurück waren, hat man uns einen Piranha präsentiert.

Am Donnerstag heißt es um 4.30 Uhr aufstehen. Um 5.00 Uhr geht es in den Dschungel, Vögel beobachten. Die meisten sehen wir aber nur von Weitem. Aber die Geräusche sind auch beeindruckend.

Nach dem Frühstück erst einmal relaxen. Heute ist es besonders heiß.

Danach Armbänder knüpfen.

Am Nachmittag sind wir 45 Minuten über den Rio Yavari, einem Nebenfluss des Amazonas, gefahren, bis zu einem sehr hohen Kapokbaum, Ceiba genannt.

Der Ceiba ist einer der höchsten Bäume im weiten Umkreis. Er ist 70 m hoch und 672 Jahre alt. Er wird von den Einheimischen verehrt.

Wenn der Fluss Hochwasser hat, steht der Baum ca. 60cm hoch im Wasser.

Danach sind wir nach Santa Klara gefahren. Es liegt in der Nähe des Ceiba, also ca. 45 Min. den Fluss runter. Zwischen Palmari und Santa Klara liegt kein weiterer Ort.

Santa Klara ist ein Ansammlung von vielleicht 15 Häusern, einer Kirche und einem Gemeinschaftshaus.

Als wir dort waren, spielten viele der Bewohner Fußball. Alle zusammen, Erwachsene, Kinder und dazwischen Hühner.

Rückfahrt auf dem Rio Yavari.

Meinen letzten Tag in Palmari beginne ich mit dem Aufstieg auf den Aussichtsturm.

Eine tolle Aussicht und eine grandiose Geräuschkulisse.

Später gehe ich zum Fischen.

Unsere Ausbeute, 4 Piranhas

Am Nachmittag Besuch in Palmari Village. Dort leben ungefähr 80 Menschen und wahrscheinlich genauso viele Hunde.

Ein Mädchen aus dem Dorf ist auf einen Baum und hat für mich eine Cashewfrucht gepflückt.

Nachts im Dschungel haben wir eine Tarantel gesehen.

Am Samstagmorgen kurz nach 6.00 Uhr ging es zurück nach Bogota.

Abfahrt

Anflug auf Bogota