Manizales / Hacienda Venezia

Bevor wir Salento verlassen fahren wir noch auf einen Aussichtspunkt. Für die 80 km brauchen wir fast 3 Stunden. Wir fahren durch Pereira, eine Stadt mit 400 000 Einwohnern und sehr viel Verkehr. Wir sind auf der Hazienda Venezia angekommen. Unsere ersten Eindrücke. Wir haben eine Kaffeetour gemacht und viel über die Kaffeepflanze und die Verarbeitung erfahren. Hier sind wir auf 1350 m, was ideal für den Kaffeeanbau ist. Die rote Kaffeefrucht wird geerntet, die 2 Samen aus der Frucht geschält, die Samen gewaschen, fermentiert, getrocknet, geröstet und in Jutesäcke abgefüllt. Ein paar Fotos von unserer Unterkunft und dem Garten. Am Vormittag fahren wir nach Manizales. Es liegt über 2000 m hoch. Dort besuchen wir die Kathedrale und steigen auf den höchsten Kirchturm. Es ist die größte Kathedrale in Kolumbien. Der Auf- und Abstieg ist eine echte Herausforderung. Auf der Rückfahrt haben wir schöne Ausblicke. Abendstimmung auf der Hacienda Venecia

Salento

Wir haben wieder über 5 Stunden Fahrt vor uns, obwohl Salento nur 230 km entfernt ist. Müssen von einer Höhe von ca. 230 m in Honda auf über 3000 m und wieder runter auf 2000 m in Salento. Bevor wir in die Berge fahren, fahren wir durch eine fruchtbare Ebene, durch die der Rio Magdalena fließt. Hier gibt es auch Reisfelder. Die Passstraße war stark befahren. In den Bergen war es regnerisch In Salento wohnen wir etwas oberhalb mit einer traumhaften Aussicht. Leider können wir nur eingeschränkt genießen, weil es sehr wolkig ist und regnet. Am Nachmittag machen wir eine erste Erkundungstour. Am Dienstagmorgen machen wir uns auf den Weg ins Valle de Cocora zu den Wachspalmen. Außerdem machen wir noch eine kleine Regenwaldtour. Am Nachmittag besuchen wir den Botanischen Garten in Armenia. Auf der Rückfahrt fahren wir noch nach Filandia. Heute Morgen (Mittwoch) hatten wir einen tollen Blick von der Veranda vor unserem Zimmer. Am Vormittag sind wir zur Finca S. Rita gefahren und haben eine Wanderung zu einem Wasserfall gemacht. Die Fahrt dahin war abenteuerlich. Am Nachmittag sind wir zur Finca Evelyza gefahren und haben eine Tour auf der Kakaoplantage gemacht. Am Ende der Tour haben wir Kakao hergestellt. Die Kakaobohnen werden fermentiert, getrocknet, geröstet, geschält und dreimal durch einen Art Fleischwolf gedreht. Heraus kommt eine Masse, die man formen kann. Danach gab es eine Tasse Kakao. Von der Veranda hat man einen tollen Blick auf die Plantage. Die Kakaopflanzen wachsen im Schatten von Bananenstauden und Avocadobäumen .

Honda

Am Sonntag sind wir von unserem driver guide im Hotel abgeholt worden. Am Sonntag sind einige Hauptstraßen für dem Autoverkehr gesperrt und für Radfahrer, Jogger, … freigegeben. Für die ca. 160 km nach Honda haben wir 4 Stunden gebraucht. Extremer Verkehr, mit sehr vielen riesigen Lastwagen, auf einer teilweise einspurigen Straße. Die Ausblicke sind jedoch fantastisch. Zwischenstopp in Guaduas Honda Unser Hotel ist ein toll restauriertes Haus in der Altstadt. Honda liegt am Rio Magdalena, dem größte Fluss Kolumbiens, der von Süden nach Norden bis in die Karibik fließt (ca. 1600 km) . Es wurde 1539 gegründet und liegt nur etwas über 200 m hoch. Wir sind also 2400m abgestiegen Es ist sehr entspannend mit einem driver guide zu reisen. Jorge ist ein toller guide, sehr sympathisch mit sehr viel Hintergrundwissen und brillanten Deutschkenntnissen. Wir haben über 30 Grad

Palmari Naturreservat

7.00 Uhr Abfahrt im Hotel. Gestern Abend bin ich nach einer abenteuerlichen Anreise angekommen. In Letizia gelandet wurde ich mit einem Taxi zum Hafen (Tabatinga) gebracht, der in Brasilien liegt. Mit einem einheimischen Taxiboot bin ich nach längerem Warten auf einem großen Boot, 1 Stunde, über den Amazonas gebrettert ( bis Benjamin Constant). Danach bin ich 45 Minuten mit einem Taxi durch den Regenwald gefahren bis Atalaia do Norte, weil ein Seitenarm des Amazonas zu wenig Wasser führt. Anschließend wurde ich von einem Boot der Palmari Lodge abgeholt. Nach weiteren 45 Minuten bin ich endlich da. Im Nachhinein betrachtet war alles super organisiert. Ich wurde von einem zum anderen weitergereicht, was immer mit einem Foto dokumentiert wurde!!! Entschuldigt den langen Text. Fotografieren war schwierig, ich wurde eh schon immer angestarrt und kommentiert ( Gott sei Dank habe ich es nicht verstanden). Hier werde ich einen Guide und einen Volontär betreut, der Englisch spricht. Am Abend sind wir noch den Amazonas entlang gefahren und der Guide hat einen Kaiman gefangen. Habe recht gut geschlafen. Heute Morgen habe ich ein paar Fotos von der Palmari Lodge gemacht. Das Essen ist gut. Es gibt zweimal warm. Um 7.00 Uhr gibt es Frühstück. 8.00 Uhr ging es los mit Diago und Esteban in den Dschungel. Wir waren über 2 Stunden unterwegs. Es war wirklich eine Herausforderung. 35 Grad und teilweise steil nach oben. Diego, mein Guide Die Mittagszeit verbringe ich in der Hängematte. Am späten Nachmittag wollen wir versuchen, Delfine zu sehen, und fahren mit dem Kajak los. Leider haben wir kein Glück und sehen keine Delfine. Dafür aber einen tollen Sonnenuntergang. Als wir wieder zurück waren, hat man uns einen Piranha präsentiert. Am Donnerstag heißt es um 4.30 Uhr aufstehen. Um 5.00 Uhr geht es in den Dschungel, Vögel beobachten. Die meisten sehen wir aber nur von Weitem. Aber die Geräusche sind auch beeindruckend. Nach dem Frühstück erst einmal relaxen. Heute ist es besonders heiß. Danach Armbänder knüpfen. Am Nachmittag sind wir 45 Minuten über den Rio Yavari, einem Nebenfluss des Amazonas, gefahren, bis zu einem sehr hohen Kapokbaum, Ceiba genannt. Der Ceiba ist einer der höchsten Bäume im weiten Umkreis. Er ist 70 m hoch und 672 Jahre alt. Er wird von den Einheimischen verehrt. Wenn der Fluss Hochwasser hat, steht der Baum ca. 60cm hoch im Wasser. Danach sind wir nach Santa Klara gefahren. Es liegt in der Nähe des Ceiba, also ca. 45 Min. den Fluss runter. Zwischen Palmari und Santa Klara liegt kein weiterer Ort. Santa Klara ist ein Ansammlung von vielleicht 15 Häusern, einer Kirche und einem Gemeinschaftshaus. Als wir dort waren, spielten viele der Bewohner Fußball. Alle zusammen, Erwachsene, Kinder und dazwischen Hühner. Rückfahrt auf dem Rio Yavari. Meinen letzten Tag in Palmari beginne ich mit dem Aufstieg auf den Aussichtsturm. Eine tolle Aussicht und eine grandiose Geräuschkulisse. Später gehe ich zum Fischen. Am Nachmittag Besuch in Palmari Village. Dort leben ungefähr 80 Menschen und wahrscheinlich genauso viele Hunde. Ein Mädchen aus dem Dorf ist auf einen Baum und hat für mich eine Cashewfrucht gepflückt. Nachts im Dschungel haben wir eine Tarantel gesehen. Am Samstagmorgen kurz nach 6.00 Uhr ging es zurück nach Bogota.

3 Tage Bogota

Bogota liegt 2600 m hoch und hat ca. 8 Millionen Einwohner. Wir wohnen in dem historischen Stadtteil La Candelaria. Eindrücke von La Candelaria Am Samstag waren wir auf eigene Faust unterwegs und am Sonntag hatten wir eine Führung. Wir haben riesiges Glück mit dem Wetter. 20 Grad und kein Regen. Plaza de Bolivar Der Plaza de Bolivar ist der wichtigste Platz in Bogota – mit der Kathedrale, dem Parlament und dem Präsidentenpalast. Straßen und Plätze in Bogota Die fliegenden Händler, mit allem was man sich vorstellen kann, sind allgegenwärtig. Auf den Straßen und Plätze sind bis tief in die Nacht viele Menschen unterwegs und vergnügen sich. Cerro de Monserrate Auf dem Berg haben die Spanier eine Kirche errichtet. Der 3.150 m hohe Monserrate wurde das Wahrzeichen von Bogota. Der Berge war schon für die Ureinwohner ein bedeutender Ort. Man hat von dort oben einen herrlichen Blick auf die Stadt. Wir sind mit der Gondel hoch und mit der Standseilbahn runtergefahren. Museum Botero Ein altes Gebäude mitten in der Altstadt zum hoch modernem Gebäude ausgebaut. Der Innenhof ist noch erhalten. Wir hatten drei wirklich schöne Tage in Bogota. Hier pulsiert das Leben. Ab Dienstag ist Dieter bei der Konferenz und ich im Amazonasgebiet.

Unsere Reise durch Kolumbien

Unsere Stationen: Bogota, Letizia (Amazonas), Honda, Salento, Manizale ( Kaffeezone), Medellin, Bogota, Villa de Leyva, Barichara, Barrancabermeja, Mompox, Tayrona Nationalpark, Cartagena und Mucura Island

Unsere Anreise

Am Freitag, den 11.10.24 sind wir von München über Frankfurt nach Bogota geflogen. Ca. 8000 km und 11,5 Stunden Flug.